Ibiza

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Ibiza (katalanisch Eivissa) ist die drittgrößte Insel der spanischen autonomen Region Balearen und die größte Insel der Pityusen. Ibiza hat eine Fläche von 572 km², der Hauptort ist Ibiza-Stadt (katalan. Eivissa Vila). Auf Ibiza leben 113.908 Einwohner (Stand: 2006) dauerhaft, davon sind 23.735 (20,8 %) offiziell gemeldete Ausländer (Residentes), darunter 3.066 (2,7 %) Deutsche. Zusammen mit der südlich gelegenen Insel Formentera (7.957 Einwohner) und zahlreichen kleineren und unbewohnten Felseninseln bildet Ibiza die Inselgruppe der Pityusen. Amtssprachen sind Spanisch (Kastilisch) und Katalanisch, der auf der Insel vorherrschende katalanische Dialekt wird Ibizenk genannt. 'Ibiza wird die letzte Zuflucht auf der Erde sein' sagte Nostradamus voraus. Glaubt man den Weissagungen des im 15. Jahrhundert lebenden französischen Astrologen, so sollen nach einer weltweiten Katastrophe die besonderen Windverhältnisse dafür sorgen, dass nur auf Ibiza weiterhin Leben existieren kann.

Geographie Die Balearen sind die abgesprengte Fortsetzung des andalusischen Felsengebirges, das sich von Gibraltar über die Sierra Nevada hinzieht. Ein etwa 1500 Meter tiefer Meeresgraben trennt die Inseln vom spanischen Festland. Die Pityusen haben, wie auch die Balearen, einen eigenen Festlandsockel. Ibiza ist eine im Inneren hügelige Insel mit zerklüfteter Küste, die durch sandige Calas unterbrochen ist. Sie liegt etwa 90 Kilometer östlich vom spanischen Festland. Die höchste Erhebung ist der Atalaya mit 476 Metern über NN. Ibiza hat das ausgewogenste Klima der Balearen. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer um die 26°C, im Winter erreichen sie sehr milde 12°C. Auf der Insel gibt es an Land keine "gefährlichen" Tiere wie giftige Schlangen oder giftige Spinnen. Die biologische Vielfalt und Kultur von Ibiza wurde 1999 zum Weltkulturerbe erklärt.

Ibiza Stadt und Umgebung Acht Kilometer südlich liegt der Flughafen. In der malerischen Altstadt und im Hafenviertel gibt es zahlreiche Restaurants und Geschäfte, viele Unterhaltungsmöglichkeiten und das Nachtleben Ibizas mit bekannten, teuren Diskotheken und Bars. In der Stadt gibt es keinen Strand und nur relativ wenige, meist kleine Touristenunterkünfte. Vier Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt der Badeort Playa d´en Bossa, welcher einen kilometerlangen, flach abfallenden Sandstrand mit guten Wassersportmöglichkeiten bietet. Man findet hier unter anderem zahlreiche, auch auf Familienurlaub eingestellte Ferienclubs. Durch viele Diskotheken, Restaurants, Bars und Geschäfte wird für Abwechslung gesorgt.

Infrastruktur / Verkehr / Verwaltung Die drei Hauptsiedlungen der Insel Ibiza sind zum einen die Hauptstadt Eivissa, Santa Eulària des Riu und Sant Antoni de Portmany. Die Siedlungen besitzen meist eigene Häfen und Anlegeplätze für Yachten und Boote. Im Unterschied zur Umgebung der Hauptstadt Eivissa, bei der sich auch der internationale Flughafen Ibiza (welcher jedoch eigentlich zur Gemeinde Sant Josep de sa Talaia gehört) befindet, ist die Besiedelung der übrigen Regionen der Insel eher durch Weiler und Einzelhöfe geprägt. Einzelne und über das Land verstreute Fincas sind typisch für die Landschaft Ibizas.

Bucht von Sant Vicent. Pinienwälder, Berge, das Meer und weit verstreute Fincas prägen das Bild von Ibiza. Die gut ausgebauten Straßen führen durch die stark von Hügeln geprägte Landschaft. Mitte Juli 2005 wurde mit dem Bau einer Autobahn zwischen dem Flughafen und Eivissa begonnen. Kreuzungen gibt es dennoch kaum auf der Insel. Hier wird schon seit Jahrzehnten auf die Kreisverkehrslösung zurückgegriffen.

Quelle: Wikipedia.de