Kenia

Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet - Danke für Ihre Geduld






sollte die Weiterleitung nicht funktionieren, dann bitte:
Reise Kenia >>> hier klicken: Kenia <<<



<<< zurück zur Übersicht

Allinclusive Angebote – Kenia Reise


Kenia

ist ein Staat in Ostafrika. Er grenzt an den Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean. Nationalfeiertag ist der 12Geographie und Verwaltung

Geologie
Zentral-Kenia wird vom Rift Valley, einem Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs, durchzogen. Die höchste Erhebung, der Batian mit 5.199 m, befindet sich im Mount-Kenya-Massiv, der tiefste Punkt liegt bei 0 m an der 480 km langen Küste des Indischen Ozeans; dort sind teilweise Korallenbänke vorgelagert. Die längsten Flüsse des Landes sind: Tana, Athi und Kerio.

Städte
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005):
· Nairobi: 2.750.562 Einwohner
· Mombasa: 799.636 Einwohner
· Nakuru: 259.934 Einwohner
· Eldoret: 218.552 Einwohner
· Kisumu: 216.479 Einwohner
Siehe auch: Liste der Städte in Kenia


Tiere und Pflanzen
Die Flora und Fauna Kenias ist sehr vielfältig. Viele Tier- und Pflanzenarten kann man auf Safari-Tours durch zahlreiche Parks entdecken: Bäume im Nairobi Arboretum, Schmetterlinge im Karen Butterfly Centre, Strauße im Ostrich Park, Giraffen im Lang’ata Giraffe Centre und Elefantenbabys im David Sheldrick Wildlife Trust. Schlangenparks gibt es häufig, oft angeschlossen an andere Sehenswürdigkeiten wie Museen, aber auch an Hotels.

Nationalparks und Tierschutz
Straße im Tsavo East National Park Kenia besitzt eine Vielzahl an Nationalparks, die ein wichtiges Standbein für den Tourismus darstellen. Der größte Nationalpark ist der Tsavo Nationalpark, der in Ost und West gegliedert ist. Der bekannteste Nationalpark Kenias ist die Massai Mara, der nördliche Ausläufer der Serengeti. Hier findet man besonders in den Monaten Juli und August einen großen Tierreichtum, bedingt durch die atemberaubenden Herdenwanderungen, bei denen meist der gesamte Horizont mit abertausenden Gnus, Zebras, Antilopen, Büffeln und Impalas übersät ist. Kleinere bedeutende Nationalparks sind Tsavo Ost und West, Amboseli, Kimana und Meru. Ebenso sehenswert ist der Nationalpark in Nairobi, ein kleineres tierreiches Reservat inmitten der Hauptstadt. Wohl nirgends sonst kann man Giraffen und Elefanten so dicht vor einer Großstadtskyline beobachten.

Bevölkerung
Große Volksgruppen
Pokot-Frauen
Kenia nimmt mit etwa 36,7 Millionen Einwohnern (2006) Rang 36 unter allen Ländern der Erde ein. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 49 Jahren. Das Land wird von ca. 40 verschiedenen Kulturen bevölkert. Die meisten Einwohner sind Angehörige von Bantuvölkern (Kikuyu, Luhya, Kamba, Kisii), wobei die Kikuyu mit ca. 22 % die größte Ethnie Kenias darstellen. Weiterhin gibt es einige nilotische und hamito-nilotische (Kalenjin, Luo, Massai, Iteso) sowie kleinere ethnische Gruppen wie die el-Molo, Njemps und Rendille, die der ursprünglichen Einwohnergruppe der Kuschiten angehören. Die el-Molo am Turkanasee z. B. haben kaum noch 1.000 Angehörige und vermischen sich so mit den umliegenden Ethnien, dass sie wohl aussterben werden. Der Nordosten des Landes wird überwiegend von Somali bewohnt.

Aus der jüngeren Geschichte (Kolonialzeit) sind natürlich auch Europäer vorwiegend englischer Herkunft zu finden.
Völker, Sprachen und Dialekte


Sprachgruppen und Dialekte in Kenia
-Rottöne: Nilotische Sprachen
-Grün: Kuschitische Sprachen
-Blau: Bantusprachen

Die wichtigsten Sprachen von insgesamt 52 Volksgruppen (die Linguisten führen ganz genau 61 Sprachvarianten inkl. indischer Dialekte auf): · Englisch ist eine der beiden offiziellen Amtssprachen Kenias und besonders durch den Gebrauch als Schulunterrichtssprache weit verbreitet. · Suaheli (oder Kisuaheli, Swahili) ist die zweite Amtssprache Kenias; es wird an der Küste um Mombasa z. B. bei den Giriamas gesprochen. Gleichzeitig ist Kisuaheli die lingua franca Ostafrikas. In Kenia ist es die vor allem auf dem Land am meisten gesprochene Sprache. Die bekanntesten Wörter aus dem Kisuaheli sind bei uns wohl jambo (Gruß), safari (Reise), simba (Löwe) oder hakuna matata (kein Problem). Auch malaika (Engel) - ein kenianischer Popsong - dürfte z. B. durch Miriam Makebas Song bekannt sein. · Kikuyu: Sprache der größten Volksgruppe, um Nairobi (41 Prozent); berühmte Kikuyus: Jomo Kenyatta, Mwai Kibaki, Wangari Muta Maathai und Ngugi wa Thiong'o. · Kamba: dem Kikuyu verwandt, wird von 11 Prozent der Bevölkerung östlich des Mount Kenya gesprochen. · Luhya: Sprache der gleichnamigen zweitgrößten Volksgruppe (14 Prozent) im Westen um Kakamega (Provinzhauptstadt) umfassend aus mehreren Sprachen z. B. Bukusu, Maragoli, Tiriki. · Luo: Die Sprache der drittgrößten Ethnie (13 Prozent), wird am Viktoriasee um Kisumu gesprochen. Berühmte Luos: Jael Mbogo, Oginga Odinga und Tom Mboya. · Kalenjin: Ist eine mehrere Sprachen umfassende Sprachgruppe (11 Prozent), z. B. das Tugen, die Sprache der Ethnie, aus der der zweite Präsident Daniel arap Moi entstammt. Die meisten der kenianischen "Wunderläufer" sind Kalenjin, besonders aus der Ethnie der Nandis. · Turkana: Sprache der Turkana-Ethnie; ca. 340.000 Sprecher. · Die Sprache der Maas(s)ai und verwandter Völker wie die Samburu oder Njemps ist das Maa · Indische Dialekte der "Asians" genannten Inder im Land. · Sheng ist die aktuelle Jugendsprache. · Ki-Settler ist die auf Kisuaheli basierende lingua franca der weißen Kolonialherren mit ihren Bediensteten, ähnlich dem Fanakalo in Südafrika oder dem Chilapalapa im kolonialen Rhodesien. Die Vorsilbe "ki" steht in den Bantusprachen für "Sprache", heißt hier also: "Sprache der Siedler" (was aber nicht für Kikuyu gilt).